Sie sind hier: Foto-Archiv 2017 Konfirmation 2017  
 2017
Kirmes
Reformationsfest
Krämermarkt
Herbstein
Goldene Konfirmation
Pfingsten
Himmelfahrt
Konfirmation 2017
Vorstellung 2017
Osterkindertage
Hohensolms 2017
Weltgebetstag
Fasching Frauenhilfe
Senioren
Rotweinwanderung
 FOTO-ARCHIV
2017
2016
2015 / 2. Halbjahr
2015 / 1. Halbjahr
2014
2013
2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002

KONFIRMATION 2017
 

Die Glocken erklangen als MP3 Datei
21 Jugendliche in Kirchberg konfirmiert





Um 10 Uhr und um 13 Uhr feierte die Kirchengemeinde Kirchberg 1 (Staufenberg und Mainzlar) in diesem Jahr ihre Konfirmationsgottesdienste und zweimal war die alte Kirche voll besetzt. Nach der Begrüßung informierte Pfarrerin Martini „in eigener Sache“, dass auf Grund einer Reparatur maß nahe des morschen Glockengebälkes die altehrwürdigen Glocken des Kirchberges die Konfirmation nicht begleiten können. Da eine Konfirmation ohne Geläute aber schlechterdings nicht möglich sei, habe die Jugendpflege der Stadt Staufenberg ihre Musikanlage zur Verfügung gestellt und man habe kurzerhand das Geläute der Glocken als MP3 Datei auf einen Stick gezogen, sodass man – wenn auch digital – die Segenshandlung der Konfirmation mit dem Klang der eigenen Glocken begleitet werden könne. Auch so kann man lokale Kirchengeschichte schreiben.

Konfirmation in Kirchberg ist immer etwas Besonderes. Zum einen wegen der Teamer. Die jungen Leute, die im letzten Jahr freiwillig und ehrenamtlich die Konfirmandinnen und Konfirmanden als Teamer begleiteten, hielten gemeinsam mit der Gemeindepädagogin Antje Koob die Eingangsliturgie. Junge Menschen engagieren sich im Gottesdienst. So etwas tut unserer Gesellschaft gut. Zum anderen sind da die Eltern. Eltern werden älter, das spürt man an solchen biografischen Einschnitten wie der Konfirmation der eigene Tochter oder des eigenen Sohnes. In Kirchberg beteiligen sich die Eltern aktiv an der Konfirmation. Das Fürbittgebet entsteht aus Wünschen der Eltern für ihre Kinder und wird von Eltern im Gottesdienst verlesen. Die Eltern bringen ihren Kindern ein musikalisches Ständchen, ein Segenslied war es in diesem Jahr: „Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in Deinem Rücken sein“. Und sie schenken ihren Kindern ein Lebensbäumchen, ausgestattet mit einem Kärtchen, das die Wünsche für das Kind beinhaltet. Die Jugendlichen bedanken sich bei den Eltern für die nicht immer einfache Begleitung im Erwachsenwerden mit einer Rose. Zum dritten ist das der Kirchenvorstand. Er begleitet die Jugendlichen, liest ihre Namen und Konfi-Verse und hält eine kurze Ansprache an die Frisch-Konfirmierten. Der Posaunenchor unter Leitung von Steffen Laucht gestaltet musikalisch den Gottesdienst gemeinsam mit der Kirchenmusikerin Dinah Zavodoska an der Orgel, die auch das Eltern Lied einstudierte.

In ihrer Predigt wandte sich Pfarreien Jutta Martini direkt an die Konfirmandinnen und Konfirmanden: „Lebt nicht einfach so vor euch hin, liebe Jugendliche. Lebt bewusst, bleibt mit beiden Beinen auf dem Boden, aber streckt euch zum Himmel. Überseht nicht die vielen, die Verlierer sind oder sich so fühlen. Helft ihnen, wenn ihr könnt. Ihr habt ein Herz. Wenn sie leiden, leiden wir irgendwann alle mit. Lasst euch bloß nicht radikalisieren! Es gibt keine schnellen, einfachen Antworten auf komplizierte Probleme. Man muss gemeinsam danach suchen. Das ist manchmal mühsam, aber nur so kommt man zu Lösungen, die tragfähig sind, und das macht stark und verbindet. Lasst euch nicht manipulieren von denen, die hinter diesen kleinen Dingern stecken (Handy) und schenkt euer Vertrauen nicht den Falschen. Bewahrt euch die Freiheit, nicht überall mitmachen zu müssen, schon gar nicht bei menschenverachtender Hetzerei. Ihr habt einen Kopf, also denkt nach. „Was würde Jesus dazu sagen?" ist eine ebenso einfache Messlatte wie die 10 Gebote. Damit könnt Ihr, können Sie, liebe Festgemeinde, die Geister scheiden. Dazu braucht man keine Leitkultur.“

Die Kirchberger Konfis sind 2017: Pia Abel, Lena Böcher, Lukas Braun, Katharina Eimer, Vanessa Hayn, Christoph Herzberger, Lea-Alexandra Klamm, Selina Lau, Elisa Mathes, Lea Müller, Lars Nadolny, Raphael Neb, Paul Reinhardt, Lilli Riehm, Leonard Rohkämper, Marie Rühl, Jasmin Schemann, Johanna Schindler, Tom Schütz, Maximilian Siebel und Fabio Tröller.





Unsere Konfis

2017 / Fotostudio Susanne Hofmann 




Das Foto-Shooting

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.



Der Gottesdienst am Vormittag




 
Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.



Zum Nachhören

  • Begrüßung
    vm01-begrueung.mp3
  • Eingangsliturgie
    vm02-eingangslituirgie.mp3
  • Die Predigt
    vm03-predigt.mp3
  • Elternlied
    vm04-elternlied.mp3
  • Konfiversprechen
    vm05-konfiversprechen.mp3
  • Elterndank und Segen
    vm06-elterndank-und-segen.mp3
  • Abendmahl und Elternfürbitte
    vm07-abendmahl-und-elternfuerbittgebet.mp3



Der Gottesdienst am Nachmittag




 
Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.



Zum Nachhören

  • Begrüßung
    nm01-begrueung.mp3
  • Eingangsliturgie
    nm02-eingangsliturgie.mp3
  • Predigt
    nm03-predigt.mp3
  • Elternlied
    nm04-elternlied.mp3
  • Abendmahl und Elternfürbitte
    nm05-abendmahl-und-elterfuerbittgebet.mp3
  • Schlusssegen
    nm06-schlussegen.mp3



Nach Nachlesen

Pfarrerin Martini predigte zum Thema: "Die Welt ist im Wandel".

Zugrunde lag der Bibeltext aus der Apostelgeschichte des Paulus:

Paulus spricht auf dem Areopag
22 Paulus trat in die Mitte des Areopags und sagte: »Ihr Männer von Athen! Ich sehe, dass es euch mit der Religion sehr ernst ist. 23 Ich bin durch eure Stadt gegangen und habe mir eure heiligen Stätten angesehen. Dabei habe ich auch einen Altar entdeckt mit der Inschrift: ›Für einen unbekannten Gott‹. Was ihr da verehrt, ohne es zu kennen, das mache ich euch bekannt. 24 Es ist der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was darin lebt. Als Herr über Himmel und Erde wohnt er nicht in Tempeln, die ihm die Menschen gebaut haben. 25 Er ist auch nicht darauf angewiesen, von den Menschen versorgt zu werden; denn er selbst gibt ihnen das Leben und alles, was sie zum Leben brauchen. 26 Er hat aus einem einzigen Menschen die ganze Menschheit hervorgehen lassen, damit sie die Erde bewohnt. Für jedes Volk hat er im Voraus bestimmt, wie lange es bestehen und in welchen Grenzen es leben soll. 27 Und er hat gewollt, dass die Menschen ihn suchen, damit sie ihn vielleicht ertasten und finden könnten. Denn er ist ja jedem von uns ganz nahe. 28 Durch ihn leben wir doch, regen wir uns, sind wir! Oder wie es einige eurer Dichter ausgedrückt haben: ›Wir sind sogar von seiner Art.‹ 29 Wenn wir Menschen aber von Gottes Art sind, dann dürfen wir nicht meinen, die Gottheit gleiche den Bildern aus Gold, Silber und Stein, die von Menschen mit ihrer Erfindungskraft und Kunstfertigkeit geschaffen wurden! 30 Nun, Gott ist bereit, mit Nachsicht über das hinwegzusehen, was ihr bisher aus reiner Unwissenheit getan habt. Jetzt aber fordert er alle Menschen überall auf, umzudenken und einen neuen Anfang zu machen.16 31 Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er über die ganze Menschheit ein gerechtes Gericht halten will, und zwar durch den Mann, den er dazu bestimmt hat. Ihn hat er vor aller Welt dadurch ausgewiesen, dass er ihn vom Tod auferweckt hat.«
Geteiltes Echo auf die Rede

32 Als sie Paulus von der Auferstehung reden hörten, lachten ihn einige aus; andere sagten: »Darüber musst du uns ein andermal mehr erzählen.« 33 Als Paulus darauf die Versammlung verließ, 34 schlossen sich ihm ein paar Männer an und kamen zum Glauben, darunter Dionysius, der dem Areopag angehörte, außerdem eine Frau namens Damaris.

Die Predigtt zum Download gibt es hier! [16 KB]