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 2015 / 1. HALBJAHR
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TAUFERINNERUNG
 



 

Groß und Klein. Tauferinnerungskinder und Kirchvorstandskandidaten in Staufenberg und Mainzlar am 25.1.15

Das Klavier im Gemeindesaal spielt einen Eingangsmarsch, die Tür geht auf und angeführt von Pfarrerin Jutta Martini spazieren neun Tauferinnerungskinder munter aber erwartungsvoll in den Gottesdienstraum. Sie tragen in den Händen die Kerze, die vor 5 bzw. 6 Jahren zu ihrer Taufe in der Kirche entzündet wurde. Die Gemeindepädagogin Antje Koob-Röhrsheim am Ende des kleinen Zuges entzündet die Kerzen, eine nach der anderen. Sie stehen nun alle auf dem Altar. Tauferinnerung. Wie war das damals? Wie ist meine Taufe abgelaufen und was bedeutet sie? Die Tauferinnerungskinder sind Florian Becker, Mia Döll, Marlena Drewitz, Nele Hartmann, Fiona Kern, Kilian Peter, Eva Rehlich, Mila Sammet und Maximilian Speicher. Ihre Eltern und Verwandte haben sie mitgebracht. Pfarrerin Martini erzählt die Geschichte von der Stillung des Sturmes. Jesus gibt Mut in den Stürmen des Lebens. Danach kommen die Konfis dran. Sie hatten in ihren Konfistunden zum Thema „Taufe“ gearbeitet und können nun den Gottesdienstbesuchern etwas erzählen zum Thema Taufe, Taufspruch und Patenschaft. Das haben sie gut gemacht. Da haben die Erwachsenen gestaunt. Zur Tauferinnerungsfeier erläutert Pfarrerin Martini die Taufe nochmals am Taufbecken und danach erhalten alle Tauferinnerungskinder einen persönlichen Segen – damit sie sich erinnern, dass sie alle Gottes geliebte Kinder sind. Und wer weiß, vielleicht ist es ja auch gut, Gott ab und an daran zu erinnern, dass diese neun Menschlein einmal bereits seinen großen guten Segen empfangen haben. Die Eltern überreichen Geschenke und die Kinder präsentieren stolz ein Bewegungslied: Du bist ein Volltreffer Gottes. Da springt sogar die Gemeindepädagogin in die Luft.

Gegen Ende des Gottesdienstes – nach einem sehr persönlichem Fürbittegebet der Eltern- geht es um zwei junge Erwachsene: Jasmin Vogel und Valerie Schröder. Diese beiden hatten 10 Jahre, bzw. 8 Jahre ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde mitgewirkt, sei es in den regelmäßigen Kindergottesdienstes oder in den vielen Ferienprojekten. Nun ist es die berufliche Weiterentwicklung, die sie zunächst davon abhält, dieses Engagement weiter aufrecht zu erhalten. Wenn ein junger Mensch mit 23 Jahren für 10 Jahre ehrenamtliches Engagement einen Dank erhält, ist dies schon etwas ganz Besonders, gerade in einer Gesellschaft, in der die Bereitschaft, für andere sich verlässlich und langfristig einzusetzen immer mehr nachlässt. Der Gottesdienst schließt – wie konnte es anders sein – mit einem Segen.

Aber anders als sonst, gehen die Menschen dann nicht gleich nach Hause. Die Kirchengemeinde hat im Anschluss an den Gottesdienst zu einer Gemeindeversammlung geladen.

Anschließend hatte die Kirchengemeinde alle ehrenamtlichen Mitarbeitenden und die Kandidatinnen und Kandidaten zu einem gemeinsamen Mittagessen im „Felseneck“ eingeladen. Es nahmen so viele die Einladung an, dass es offensichtlich wurde: Das war eine gute Idee!

An diesem Tag wurde deutlich, vor welchen Herausforderungen heute eine ev. Kirchengemeinde steht, wenn sie Lebendigkeit in ihrem Innern wünscht und Wirksamkeit in die Gesellschaft hinein. Es wurde aber auch deutlich, dass es immer wieder Grund gibt, sich zu freuen und zu hoffen. Diese Freude und Hoffnung wurde sichtbar in den Kindern der Tauferinnerung. Sie sind unsere Zukunft. Und man konnte spüren, dass es auch Spaß machen kann, sich in einer Kirchengemeinde zu engagieren, zumindest schmeckt dieses Engagement manchmal richtig gut.
z




 
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