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 2015 / 1. HALBJAHR
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Himmelfahrt
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HIMMELFAHRT
 



 

Über den Dächern der Stadt Staufenberg

Vieles haben die Mauern der alten Burg Staufenberg schon gesehen. Wenn diese alten Steine reden könnten. Am Himmelfahrtstag war die Kirchenruine der Burg wieder einmal Schauplatz erfreulicher Ereignisse. Drei Kinder, drei Jungs wurden getauft unter strahlendem Sonnenschein über den Dächern der Stadt Staufenberg. Finn Gieseler, Alexander Jordan und Erik Sternke heißen die drei Täuflinge. Die Kirchengemeinde Kirchberg 1 feierte einen ihrer Mitten-im-Dorf-Gottesdienste und die Bänke reichten nicht aus. Die Heimatvereinigung Staufenberg, Gastgeber des Gottesdienstes, hatte alles gerichtet und mußte nun noch Bänke schleppen, damit die gottesdienstliche Schar ausreichend Platz fand. Pfarrerin Martini begrüßte gut gelaunt die Anwesenden und freute sich über den guten Besuch. Sie begrüßte ebenso den Posaunenchor unter Leitung von Steffen Laucht, der sich im Schatten der Bäume zurückgezogen hatte und die schönen Mai-und Himmelfahrtslieder spielte: "Wie lieblich ist der Maien aus lauter Gottes Güt..." . In ihrer Predigt ging Pfrin Martini der Frage nach: "Wo ist Jesus, wenn wir ihn brauchen?" Ist er im Himmel, bei Gott, weit weg von uns? Sie sagte: "Er erwartet von uns, dass wir nicht nur fromm zum Himmel blicken, sondern vor allem einander anblicken, uns gegenseitig wahrnehmen und den anderen voranbringen, wie er - Jesus - es getan hat. Dass wir es wagen, uns zu öffnen, uns im Alltag einbringen, damit er freundlicher, friedlicher, gerechter, fröhlicher wird - dass wir mit kleinen und manchmal großen Gesten für Menschenwürde und Lebendigkeit sorgen." Eine weitere Besonderheit des Gottesdienstes stellten die Konfis dar. Es war der erste Gottesdienst nach dem ersten Konfitreffen des neuen Kurses. Pfarrerin Martini informierte: "Es sind 24 neue Konfirmandinnen und Konfirmanden und sage und schreibe 16 Jugendliche aus dem alten Kurs, die noch ein weiteres Jahr als Teamer dranhängen wollen, freiwillig und ehrenamtlch." Mit einem Augenzwinkern meinte sie: "Ich weiß auch noch nicht, wie wir das hinkriegen sollen". Zwei der neuen Konfis, Carina Keil und Tom Drozelle lasen den Taufbefehl. Das ist eine der Aufgaben,die Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Kirchengemeinde wahrnehmen. Zum Schluß des Gottesdienstes der Segen, wie immer, zum Glück. Und ganz zum Schluß ein weiteres Augenzwinkern. Der Posaunenchor spielte das Lied der Beatles: "When I'm Sixty-Four" und so manchen sah man mit den Füßen wippen. Ein kräftiger Applaus war der Lohn.




 
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