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OSTERFEUER

Osterfeuer




 



 

Osterfeuer loderte zum ersten Mal auf dem Kirchberg
"Wenn unsere Herzen nicht brennen für den Glauben, werden die Menschen ihn nicht ernstnehmen!"

Kurz nach Mitternacht war es, als die Posaune das alte Osterlied "Wir wollen alle fröhlich sein" intonierte und die Gottesdienstgemeinde aus der Kirche hinausging zum Osterfeuer. Dieses brannte lichterloh auf dem Kirchberger Kirchplatz. Pfarrerin Martini verkündete die Osterbotschaft: "Wir stehen am Morgen. Aus Gott bricht ein Schein, durchblitzt alle Gräber. Es bricht ein Stein. Erstanden ist Christus. Ein Tanz setzt ein." Nach einem Psalmgebet und dem Vaterunser sang die Gemeinde "Wir wollen alle fröhlich sein". Ein wahrhaft österlicher Beginn des neuen Tages, des Auferstehungstages.
Zum ersten Mal erflammte auf dem Kirchberg ein Osterfeuer. Und es war eine gelungene Premiere. All die Jahre zuvor lud die Kirchengemeinde zu einer Osternachtsfeier am Ostersonntagmorgen um sechs Uhr in der Früh. Pfarrerin Martini: "Es war Zeit, einmal etwas anderes zu wagen! Das Osterfeuer steht nicht für einen heidnischen Brauch. Nicht als Wettbewerb, wer das größte Event zu Ostern anbietet. Nicht als Auftakt für eine Party. Sondern als Zeichen dafür, was die Liebe Gottes entzündet an Wärme, Licht, Hoffnung und Leidenschaft".

Und es war in der Tat ein ganz anderer Gottesdienst, ein ganz besonderer Gottesdienst, den die Christenmenschen zu Kirchberg in diesem Jahr feierten. Entlang der Passionsgeschichte Jesu wurden die einzelnen Stationen nachvollzogen. Vom letzten Abendmahl nach Gehtsemane und zu der Gefangennahme, hin zu Pilatus bis an das Kreuz. Pfarrerin Martini: "Wir bedenken die Ereignisse der Karwoche, bevor wir feiern. Denn nur dadurch und nicht am Kreuz vorbei können wir das Wunder des Ostermorgens ergreifen."

Im Gedenken an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern feierte die Gemeinde mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden ein Agapemahl. Zum Gedenken der Auferstehung zündeten die Gottesdienstteilnehmer Kerzen an der Osterkerze an. Der bislang nackt und kahl da stehende Altar wurde prächtig geschmückt und mit Blumen bestückt. Zeichen dafür, dass Gott das Leben gegen den Tod durchsetzt.

In einer ihrer Kurzpredigten nahm Pfarrerin Martini immer wieder Bezug auf das Symbol des Osterfeuers. "Wenn unsere Herzen nicht brennen für den Glauben, werden die Menschen ihn nicht ernstnehmen! Zu lange haben wir uns geduckt vor den Kritikern und Lästermäulern. … Gemeinde ist nur Gemeinde und Kirche ist nur Kirche, wenn sie es schafft, in dem Geiste Jesu zu brennen. Wenn sie anders ist als die Welt, andere Werte vertritt. Wenn wir anders sind, das heißt: Das Böse glühend hassen und das Gute hervorzerren. Uns in aller Offenheit herzlich und verständnisvoll begegnen, anstatt einander abzuhaken, wenn es einmal nicht klappt. Wenn wir gastfreundlich sind gerade denen gegenüber, die uns fremd sind. Wenn wir mit anderen fröhlich sind und mit ihnen weinen."

Der Höhepunkt des Gottesdienstes war die Salbung. Jede und jeder konnte einen lieben Menschen oder einen fremden Menschen mit wertvollem Salböl segnen. Die Konfirmanden kannten diesen Ritus schon von ihrer letzten Konfirmandenfreizeit und machten es der Gemeinde vor. Zunächst zaghaft, dann mit wachsender Begeisterung nutzen die Gottesdienstteilnehmer die Möglichkeit, anderen Menschen Gottes Segen zuzusprechen und den Segen Gottes in dieser sehr persönlichen Form zu empfangen.

Der Singkreis Kirchberg unter Leitung von Dina Zavodovska bereicherte den Gottesdienst musikalisch. Pfarrer i.R. Friedhelm Schäfer wirkte mit an Orgel und Posaune.

Es wurde halb eins, als das Feuer schließlich erlosch. Die Botschaft dieses Gottesdienstes wirkt hoffentlich länger und lässt die Herzen der Menschen brennen. Denn, so Pfarrerin Martini "Die Welt braucht die Botschaft von Gerechtigkeit, Versöhnung und Frieden, sie braucht vor allem Menschlichkeit mehr als je zuvor. Gott ist es der zuerst brennt, vor lauter Liebe zu uns Menschen. Aus dieser nie erlöschenden Flamme können wir unsere brennenden herzen speisen, so oft wir es nötig haben."
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Osterkindertage




 



 

Kinderostertage 2014 - Den Stein ins Rollen bringen

Drei kreative, lustige und spannende Vormittage erlebten die 15 Kinder, die an den diesjährigen Kinderostertagen teilnahmen. Wir trafen uns, um gespannt der Passionsgeschichte zu lauschen und sie mit einer Osterkrippe nachzubauen. An vielen Kreativstationen konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Bei schönem Wetter probierten wir den neu angelegten Spielplatz am Gemeindezentrum aus. Am letzten Tag wanderten wir zur Burg, wo Rätselfragen zur Ostergeschichte und ein Schatz für uns versteckt waren. alle Beteiligten hatten viel Spaß. Besonders beeindruckte, dass die Kinder, allen Umfragen zum Trotz, sehr genau wussten, weshalb wir Ostern feiern. Als Mitarbeitende waren dabei: Petra Schiefelbein, Annika und Helena Wolf, Michael Schirmer, Celina Schlapp und Briana Reinl.




 
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